LieberLieber engagiert sich bei Industrie 4.0 durch die Kooperation mit einem Christian Doppler Labor und will gleichzeitig aufzeigen, was bereits heute mit modellbasiertem Systems Engineering möglich ist

Wien, 4. Mai 2015 – Industrie 4.0 wird heute oft als vierte industrielle Revolution bezeichnet, in der es darum geht, mittels Massenproduktion nicht mehr identische Produkte zu erzeugen, sondern diese individuell auszugestalten. „Die Vision hinter Industrie 4.0 besagt, dass alle Produktionseinheiten und sonstigen relevanten Dinge im Produktlebenszyklus miteinander vernetzt werden, sodass diese vollautomatisch Daten austauschen und die Produktion autark steuern und durchführen“, erläutert Dr. Oliver Alt von LieberLieber. Und er verweist darauf, dass der Weg zu Industrie 4.0 sogar kürzer als gedacht sein könnte. Durch die geschickte Kombination bereits verfügbarer Methodiken, Technologien, Werkzeuge und Standards der modellbasierten Systementwicklung ließen sich nämlich einige der angestrebten Ziele schon heute erreichen.

Vorhandene Konzepte der modellbasierten Systementwicklung nutzen
Zwischen den Konzepten hinter der modellbasierten Systementwicklung und den Ideen von Industrie 4.0 existieren viele Gemeinsamkeiten. So basiert Industrie 4.0 auf umfassendem Informationsaustausch zwischen allen am Produktionsprozess beteiligten Lieferanten, Kunden und Herstellern. Das gleiche Problem adressiert die modellbasierte Systementwicklung und löst es durch Einsatz eines zentralen Modell-Speichers. Dieses Konzept lässt sich gut auf Industrie 4.0 übertragen, wobei auch eine verteilte, aber vernetzte Datenquelle genutzt werden kann (z.B. als Cloud-Service). Dort werden sowohl die anfallenden Informationen als auch IT- und CPS-Systeme abgelegt, um bei Bedarf abrufbar zu sein.